Städtisches Orchester

Ausflug und Konzertreise nach Chambéry

Ein verlängertes Wochenende in den Herbstferien nutzte das Städtische Orchester zu einer kleinen Konzertreise nach Frankreich.

Bild vergrößern Am Donnerstag morgen machten sich 46 Musiker in einem Reisebus auf den Weg nach Savoyen. Nach einer etwas nebligen Fahrt wurde abends die Unterkunft für die nächsten Tage erreicht, die Grénéry im Chartreuse Massiv.
Nach einem original französischen Abendessen, das wie alle anderen Mahlzeiten frisch in der Küche zubereitet wurde, wurde zum gemütlichen Beisammensein in einem Aufenthaltsraum eingeladen. Gestärkt mit Wein aus der Region und mitgebrachtem Bier, begann ein recht lange dauernder Spieleabend. Bild vergrößernDas beliebte Kartenspiel “Uno” wurde an mehreren Tischen gespielt und immer wieder mit neuen Regeln gespickt.

Am Freitag stand eine Käseprobe im benachbarten Dorf auf dem Programm. Eine charmante Französin wies in die Geheimnisse der Käseherstellung ein und man konnte im großen Schauraum live bei der Käseherstellung zuschauen. Natürlich gab es dann auch noch ein paar lecker schmeckende Kostproben.
Nach dem Mittagessen - wieder originale Speisen aus der Region - ging es dann in das etwa 30 km entfernte Chambéry. Bild vergrößernEtwas Zeit blieb noch für eine Tasse Kaffee in den verwinkelten Gassen der Altstadt, dann ging es zur Anspielprobe in die Kathedrale.

Gemeinsam mit dem Städtischen Orchester Chambéry sollte am Abend ein musikalischer Abschluß an die Feierlichkeiten der 25jährigen Partnerschaft zwischen Albstadt und Chambéry gesetzt werden. Bei der Anspielprobe tauchten dann leider die ersten Probleme auf.
Bild vergrößernDas Orchester war im Altarraum einer recht hohen Kirche postiert, die sehr zur Überakustik neigt. In der knappen Probe mußte der Dirigent, Herr Mathias Mundl, also versuchen, das beste aus diesen Bedingungen zu machen, die quasi das klangliche Gegenteil zu den üblichen Proben- und Auftrittsorten darstellte.
Zum Glück wurde es etwas besser, als dann doch zahlreiche Zuhörer die Kirchenbänke besetzten und zunächst dem französischen Orchester und dann zum Abschluß dem Städtischen Orchester Albstadt lauschten. Das Konzertprogramm war übrigens alles Andere, als sakral...
Bild vergrößernDer Abend endete mit einem kleinen Umtrunk mit unseren französischen Gastgebern und dann später in den netten kleinen Kneipen von Chambéry.
Am nächsten Tag gab es einen Abstecher nach Grenoble, wo man zunächst mit den typischen “Eiern ” eine Seilbahnfahrt hoch auf die Bastille machte und dann gemeinsam mit einer heißen Tasse Schokolade in der Hand über die Dächer der Stadt gucken konnte. Bild vergrößernNach einem Abstieg über geschätzte 152 Stufen hatte man genügend Zeit, sich in der pulsierenden Metropole umzuschauen.

Auf der Rückfahrt machte man an einer Weinkellerei halt und ließ sich während einer Weinprobe über die Veredelung von Weinreben, dem Arbeitswerkzeug aus früheren Jahren und natürlich über die typischen Weinsorten der Region belehren. Selbstverständlich begleitet von roten, weißen und rosé Kostproben und etwas Brot, Käse, und Salami zum Neutralisieren. Zu günstigen Preisen konnte dann natürlich auch noch Wein zum selber trinken und als Souvenir gekauft werden.

Bild vergrößernDer letzte Abend begann wiederum mit einem wunderbaren Abendessen, bestehend aus einem Käse/Kartoffelauflauf, der so lecker war, daß sogar eine Musikerin in der Küche nach dem Rezept fragte.
Später begann das übliche Kartenspielen; die Unoregeln waren auch dank der Busfahrten immer wieder verbessert worden, so daß in den sich immer wieder neu bildenden Gruppen jeder seine Chancen perfekt nutzen konnte.
Am Sonntag morgen hieß es dann Abschied nehmen von der Grénéry und Savoyen, und die Heimfahrt wurde angetreten. Nach einem kleinen Zwischenstopp in einem französischen Supermarkt, der auch am Sonntag morgen für ein paar Stunden geöffnet war, fuhr der Bus über die Schweiz zurück nach Albstadt.

Auch wenn unser Ziel - ein tolles Kirchenkonzert in unserer französischen Partnerstadt zu geben - dank der schlechten Akustik leider nicht ganz erreicht werden konnte, so war die Reise auf jeden Fall ein voller Erfolg, was die Kameradschaft der Musiker und das Verständnis zwischen Alt und Jung betrifft.

Heidi und Christine

www.staedtisches-orchester-albstadt.de

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