Städtisches Orchester Albstadt

Familienausflug zum Abenteuerpark bei Schloss Lichtenstein

"Hier stehe ich und kann nicht anders",

dachte ich mir als ich auf der Plattform stand, ca. 5 Meter über dem Waldboden, und mein Sohn schon vor mir mit einem Tarzanschrei am Seil hinabraste.

Bild vergrößern Stattgefunden hat das Ganze am 26. Juli diesen Jahres. Schon morgens um 8.00 Uhr hatte sich das Orchester mal abseits der Instrumente und des Probenraums zu einem Familienausflug zusammengefunden. Mit dem Bus ging es in den Abenteuerpark Schloss Lichtenstein. Hierbei handelt es sich um eine Waldkletteranlage, die aus Parcours mit unterschiedlichen Höhen- und Schwierigkeitsgraden besteht.

Die Kinder ab acht Jahren durften teilnehmen und waren kaum zu bremsen. Doch am Anfang war Geduld und Disziplin gefragt. Jeder der klettern wollte, bekam einen Helm und ein Klettersteigset mit Gurt. Anschließend ging es zur Einweisung. Dort musste jeder dem fachkundigen Personal vorführen, dass er selber im Stande war mit den Sicherungskarabinern umzugehen.

Bild vergrößern Und dann ging es los. Profis, sportlich Durchtrainierte und die Wagemutigen (darunter auch unser Dirigent) fingen gleich mit den anspruchsvollen Parcours an. Gingen über "Münchhausens Flug" durch das "Labyrinth" in die "Folterkammer". Und die Namen versprechen nicht zuviel.

Doch wie es beim Familienausflug sein sollte, gab es auch vermeintlich leichtere Touren wie das "Turmzimmer" und den "Ritterschlag" bei denen man ein Gefühl für die Höhe bekommen konnte.

Schlussendlich bin ich das Seil natürlich auch hinuntergerauscht. Man kann sich ja vor dem Nachwuchs und den Satzkollegen nicht blamieren.

Für die Nichtkletterwilligen oder Eltern mit Kinderwagen gab es natürlich auch Unterhaltung. Das alleinige Zuschauen bei den Musikkollegen wie sie in Kletterwänden hingen, sich von Seil zu Seil schwangen oder über wacklige Brücken in schwindliger Höhe liefen, war Unterhaltung pur. Eine Wanderung durch den Wald oder ein Spaziergang zum nahe gelegenen Schloss waren die Alternativen.

Am frühen Abend ging es dann noch in eine Gaststätte. Hier konnte man sich mit seinem Tischnachbarn bei guter Verpflegung über die persönlichen Abenteuer des Tages austauschen, bevor wir mit dem Bus die Heimreise wieder angetreten haben.

Ein wirklich gelungener abenteuerlicher Ausflug.      P. Kuck